Kavura Personal
  • Home
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
  • News

News

 April 2025

Gehaltsangaben in Stellenanzeigen werden 2026 wohl zur Pflicht  

Picture
Unternehmen sollten sich darauf einstellen, dass sie schon bald in ihren Stellenanzeigen klare Angaben zum Gehalt machen müssen. Aussagen wie "faire Bezahlung" oder "leistungsgerechte Entlohnung" werden nicht mehr ausreichen.

Hintergrund für diese Neuregelung ist die sogenannte Europäische Entgelttransparenzrichtlinie (EU/2023/970), nach der ab dem 07. Juni 2026 Unternehmen in ihren Stellenanzeigen das Gehalt oder die Gehaltsspanne angeben müssen. Ziel der Verordnung ist es, Diskriminierung und unfaire Löhne zu verhindern.

Wie in Informationen und Kommentaren im Internet zu finden ist, sei die Richtlinie zwar noch nicht durch ein nationales Gesetz umgesetzt, Juristen erwarten aber, dass das bereits seit 2017 bestehende Entgelttransparenzgesetz bis 07.Juni 2026 entsprechend angepasst wird.

Wie relevant die Gehaltsangabe schon heute für die Mitarbeitergewinnung ist, belegen zahlreiche Studien und Analysen. Eine Erhebung des Kölner Marktforschungsunternehmens bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe vom April 2023 berichtet zum Beispiel, dass 71 % der befragten Bewerber sich wünschen, dass Unternehmen ihre Gehaltszahlen bereits in den Stellenanzeigen offenlegen. 82 Prozent bevorzugen zumindest einen ungefähren Gehaltsrahmen, um die Wertigkeit der Stelle besser einschätzen zu können.

Das Fachportal "Rekrutierungserfolg" schreibt in seiner Auswertung der Studie weiter: "Vage Formulierungen wie attraktives Gehalt erweisen sich hingegen als problematisch, da sie bei vielen Bewerbern Skepsis auslösen und potenziell dazu führen können, dass sie sich von der Bewerbung zurückziehen. So gibt mehr als jeder fünfte Befragte an, sich nicht mehr bei einem Arbeitgeber zu bewerben, der solche Formulierungen nutzt."

Sucht man nach der Zahl der Unternehmen, die in ihren Stellenanzeigen heute schon Gehaltsangaben machen, stößt man in ChatGPT auf diese Aussage: "Aktuellen Daten zufolge enthalten in Deutschland etwa 15,8 % der Stellenanzeigen eine Gehaltsangabe. Berücksichtigt man zusätzlich Verweise auf Tarifangaben, steigt dieser Anteil auf 23,7 %.
 
Ähnliche Aussagen finden sich in einem Artikel im Portal "Business Insider" vom Juli 2023. Dort heißt es: "Demnach enthalten nur 20 Prozent der Stellenanzeigen hierzulande eine konkrete Gehaltsangabe. Deutschland liegt damit weit hinter anderen europäischen Ländern zurück. In den Niederlanden geben Arbeitgeber bei 48 Prozent ihrer Stellenanzeigen das Gehalt an, während der Anteil in Großbritannien bei 72 Prozent liegt.

Wer künftig Mitarbeiter gewinnen will, muss sich also unbedingt mit dem Thema Gehaltstransparenz auseinandersetzen und die interne und externe Kommunikation gezielt darauf ausrichten.


 Januar 2024

Umzug nach Diemelstadt  

Aus verschiedenen - vor allem privaten Gründen - haben wir das Büro von kavura-personal nach Diemelstadt verlagert. 

Die neue Adresse lautet vorerst: Lange Straß 9, 34474 Diemelstadt. Die Telefonnummer und die Mailadresse bleibt unverändert.   

Unser Ziel ist es, unsere Leistungen weiterhin national, aber bevorzugt im Landkreis Waldeck-Frankenberg anzubieten.     

Picture

Dezember 2023

​Betriebliche Krankenversicherung bei jungen Arbeitnehmern stark im Trend 


Fast zwei Drittel der Beschäftigten in Deutschland würden es begrüßen, wenn ihr Arbeitgeber eine betriebliche Krankenversicherung anbietet. In der Gruppe der 18-29-Jährigen ist die Zustimmung mit 71,9 Prozent besonders hoch. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Instituts Civey im Auftrag des PKV-Verbands. 
​
​
​Selbst im Vergleich mit anderen Zusatzleistungen der Arbeitgeber bevorzugen die meisten Beschäftigten die betriebliche Kranken­versicherung (bKV): 44,8 Prozent halten sie für wertvoller als etwa ein Diensthandy oder Tickets für den Nahverkehr. Fast ein Viertel der Befragten (23,5 Prozent) bewertet eine bKV sogar wertvoller als eine Ge­haltserhöhung. Auch hier liegt die Zustimmung bei den 18-29-jäh­rigen Arbeitnehmern mit 29,4 Prozent überdurchschnittlich hoch. 

​Bei der Frage, wie viele Deutsche aktuell eigentlich den Vorteil der vom Arbeitgeber bezuschussten Versicherung genießen, geht allerdings rund die Hälfte leer aus. Das belegt zumindest eine Umfrage des Versicherungsanbieters ottonova Holding AG .

Picture

Danach wird 50,5 Prozent der Teilnehmer aktuell keine betriebliche Krankenversicherung angeboten.  Bei 10,4 Prozent ist zumindest eine Einführung in Planung.  Bei 24,8 Prozent aller Befragten wird der Benefit der betrieblichen Krankenversicherung hingegen angeboten.  
​
​Dabei werden die Kosten jedoch nur bei 10,5 Prozent vom Arbeitgeber zu 100 Prozent übernommen, der Rest muss zumindest einen Teil selber dazuzahlen. Im Hinblick auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede profitieren besonders die männlichen Arbeitnehmer von dem Angebot: Während 27,2 Prozent der Männer eine betriebliche Krankenversicherung haben, sind es bei den Frauen nur 22,4 Prozent. 
​

Dezember 2023

​Erfolgreicher Abschluss des Förderprojekts "Bridge2Diemelstadt" 


Im Dezember ist das mit öffentlichen Mitteln geförderte „Bridge2Diemelstadt“ erfolgreich zu Ende gegangen.

In dessen Fokus stand das Integrationsbüro Diemelstadt, das seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine mit rund 100.000€ Fördermitteln finanziert wurde. Die Einrichtung half mehreren hundert Geflüchteten, in Deutschland anzukommen, die deutsche Sprache zu erlernen und berufliche Perspektiven zu entwickeln. Selbst die Deutsche Welle aus Berlin hat im Sommer einen Fernsehbericht in Diemelstadt aufgenommen, der über Internet in englischer Sprache weltweit zur Verfügung steht.
 

Picture

Wir waren an der Projektplanung und der Umsetzung von Bridg2Diemelstadt aktiv beteiligt. 
​
Vertiefende Informationen finden sich in einer Pressemitteilung, die auf der Homepage der Stadt Diemelstadt und gleichermaßen in der Lokalpresse sowie in LinkedIn veröffentlicht wurde.  
​
​Der Link zur Deutschen Welle findet sich hier.

November 2023


​Junge Spanier in Deutschland: Projektbeginn bei den Alexianern in Münster 

Picture

Nach intensiver Vorbereitung und Planung hat am 2.11.2023 das Auszubildenden-Projekt bei den Alexianern in Münster begonnen. 
​Das innovative Konzept sieht vor, dass 13 junge Spanierinnen und Spanier in den nächsten fünf Monaten an einem Intensiv-Sprachkurs der Alexianer teilnehmen, bevor sie dann im April ihre Ausbildung in der Pflege starten. 

Die Anwerbung und Auswahl der spanischen Berufsanfänger erfolgt durch den in Barcelona ansässigen Bildungspartner BRIGDE FOR MOBILITY .
​Die Agentur übernahm auch die Organisation und Umsetzung eines mehrmonatigen B1-Sprachkurses in Spanien sowie das interkulturelle Training. 


​​Wir sind sehr stolz und dankbar, dass wir den Erstkontakt zwischen dem Pflegeunternehmen mit mehr als 15 000 Mitarbeitern und unserem spanischen Partner herstellen konnten. Zudem unterstützten wir bei der Wohnungssuche. Als Agentur mit spanischen Sprachkenntnissen helfen wir außerdem bei Bedarf bei der Betreuung der jungen Menschen in Münster.    
​


​

Januar 2023

​Nur 17 Prozent suchen im Ausland  ​

Picture

Der Personalmangel in der deutschen Wirtschaft nimmt immer größere Dimensionen an. 73 Prozent und damit fast drei Viertel der Entscheider:innen in Unternehmen berichten von Fachkräfteengpässen in ihrem Betrieb. Das ergab eine repräsentative Civey-Befragung für den neuen Fachkräftemigrationsmonitor der Bertelsmann Stiftung. 2021 hatten noch zwei Drittel (66 Prozent) der Unternehmen über fehlendes Personal geklagt, 2020 etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent).

Angesichts dieser kritischen Situation ist es umso überraschender, dass die Rekrutierung von Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern für die meisten Unternehmen noch immer kein Thema ist“, sagt Susanne Schultz, Expertin für Migrationspolitik der Bertelsmann Stiftung. Fachkräftezuwanderung liegt deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Tatsächlich gibt mit 17 Prozent noch nicht einmal jedes fünfte Unternehmen an, im Ausland nach neuen Mitarbeiter:innen zu suchen. Stattdessen setzen sie zurzeit in erster Linie auf Aus- und Weiterbildung im eigenen Betrieb sowie auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um mehr Fachkräfte zu gewinnen. Dabei geht zugleich nur weniger als ein Fünftel der befragten Entscheider:innen davon aus, dass in Deutschland ausreichend Personal zur Verfügung steht.

​Offenbar sind die Hindernisse für die Rekrutierung von Fachkräften im Ausland nach wie vor zu hoch. Noch mehr Unternehmen als in den Vorjahren nennen Sprachbarrieren, rechtliche und bürokratische Hürden sowie die schwierige Einschätzung ausländischer Qualifikationen als Hauptprobleme. Die Zurückhaltung der Unternehmen spiegelt sich in den Zuwanderungszahlen. Zwar sind 2021 wieder etwas mehr Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland gekommen als unmittelbar nach Beginn der Pandemie. Mit knapp 25.000 Personen lag deren Anzahl aber deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau von fast 40.000 Menschen. Rund die Hälfte der eingewanderten Fachkräfte stammte aus Asien. Zugleich hat die Zuwanderung aus anderen EU-Staaten in die Bundesrepublik 2021 abgenommen. Den Ländern außerhalb Europas kommt dadurch eine noch größere Bedeutung für den deutschen Arbeitsmarkt zu.

© Kavura Personal 2023
  • Home
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
  • News